Programm

... für den Zeitraum vom 26.-29.11.2015.

Das Tagungsprogramm setzt sich zusammen aus:

  • Fachvorträgen zu Berufsperspektiven
  • Exkursionen mit Praxisbezug
  • Vernetzungsfördernden Arbeitsgruppen
  • Kulturellem Rahmenprogramm
Exkursionsprogramm zum Download
Vortragsprogramm zum Download
Rahmenprogramm zum Download

Donnerstag - Get-together
Donnerstag startet die Tagung mit der Anreise und einem Get-together beim gemeinsamen Grillen von internen und externen Studierenden.
Freitag - Exkursionen und Plenum

Freitag veranschaulichen vier Exkursionen praxisnah wasserbezogene Themen mit verschiedenen Schwerpunkten, von denen nach eigenen Vorlieben einer ausgewählt wird.

Exkursion 1 fokussiert die Trinkwasserversorgung mit dem Besuch des Wasserwerks Tolkewitz in Dresden und der Talsperre Klingenberg. Im Sinne eines Mehrzweckspeichers werden ebenfalls Bereiche der Energieversorgung und des Hochwasserschutzes angesprochen. Dei Exkursionsziele werden durch eine kurze Wanderung an der Weißeritz zur Talsperre ergänzt.
Exkursion 2 beschäftigt sich ebenfalls mit den Themen Trinkwasser- und Energieversorgung, wobei letzteres stärker beleuchtet wird. Besucht werden die größte Trinkwassertalsperre Sachsens, Talsperre Eibenstock, und eines der größten Pumpspeicherwerke (Markersbach).
Exkursion 3 führt durch die Hallen der Prozesswasseraufbereitung und –reinigung des in Dresden ansässigen Industriebetriebes Globalfoundries aus dem Bereich der Chipherstellung und die innovative Kläranlage Kaditz. Dort werden die Abwasser- und Schlammbehandlung thematisiert. Für TUD Studenten ist es auch möglich nur die Kläranlage zu besuchen.
Exkursion 4 befasst sich mit dem Themenschwerpunkt Hochwasserschutz. Daher wird u.a. die nach dem verheerenden Elbhochwasser 2002 modernisierte Landeshochwasserzentrale Sachsen in Dresden und ein neues Hochwasserpumpbecken besucht. Darüber hinaus wird es eine Führung auf dem Hochwasserlehrpfad an der Dresdner Elbe geben.

Exkursion 5 legt den Schwerpunkt auf die Altlastensanierung, die am regionalen Beispiel der sächsischen Uranhalden erkundet wird. Das Elbsandsteingebirge hält dafür nicht nur fachlich, sondern auch landschaftlich seine Reize bereit. Das richtige für Wanderbegeisterte!

Der Tag endet mit einem gemeinsamen Plenum als Auftakt zur Verbesserung der Vernetzung und studienrelevanter Aspekte.

Samstag - Arbeitsgruppen und Vorträge

Die Fachvorträge werden thematisch in Vortragsblöcke zusammengefasst. Als Vortragende werden berufstätige Fachkräfte mit einem wasserbezogenen Studienhintergrund eingeladen. In kurzen Vorträgen stellen sie ihren Werdegang nach Abschluss des Studiums und ihr derzeitiges Tätigkeitsfeld vor. Im Anschluss wird es Zeit für Fragen und Diskussionen geben. Das vorläufige Vortragsprogramm sieht derzeit wie folgt aus:

BeginnCHE S91CHE S89
9.30 UhrBegrüßungBegrüßung
9.45 UhrHagen Linke
Landestalsperrenverwaltung Sachsen
Stauanlagenbewirtschaftung in Sachsen
Pascal Müller und Jana Frenzel
wks Technik GmbH
Unsere Wege vom Studium der Siedlungswasserwirtschaft zur Mitarbeit im Dresdner Unternehmen wks Technik GmbH
10.15 UhrSandra Naue
Thüringer Landesanstalt fur Umwelt und Geologie (TLUG) Jena
"Willkommen in der Anstalt" - Darstellung der Arbeit im öffentlichen Dienst am Beispiel der Landesanstalt in Thüringen
Dr.-Ing. Daniel Schade
INGENIEURBÜRO MOHN GmbH
Der Ingenieur zwischen den Meeren
10.45 UhrPausePause
11.00 UhrGeorg Enke
Für Entschlossene! - Von der Hydrologie in die Hydrobiologie zur Wasserwirtschaft... und zurück
Karsten Wild
Wasser- und Schifffahrtsamt Dresden
Verwaltung der Bundeswasserstraße Elbe
11.30 UhrDr. Christian Reinhardt-Imjela
Freie Universität Berlin
Wie finde ich eigentlich „Zugang zur Scientific Community?“ – Vernetzung für NachwuchswissenschaftlerInnen
Dr. Christoph Gerstgraser
gerstgraser Ingenieurbüro für Renaturierung
Die Vielfalt des Wasserbaus – vom Gebirge bis ins Tiefland
12.00 UhrMittagspauseMittagspause
13.30 UhrDr. Reinhard Müller
Planungsbüro Hydrobiologie
Biologische Bewertung von Fließgewässern mit aquatischen Wirbellosen
Tobias Gärtner
Globalfoundries
Globalfoundries - Wasserwirtschaft in der Halbleiterindustrie
14.00 UhrPeter von Fircks
Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.
Vom Freiberufler zum Verbandsmitarbeiter
Elisabeth Nunweiler
Umweltbundesamt
Abfällige Beurteilungen - Das Umweltbundesamt und die Elektroaltgeräte (vorläufig)
14.30 UhrMaik-Gert Werner
Labor für Fisch- und Gewässerökologie
„… und Fische gibt es auch noch.“ – Analyse und Management von Fischbeständen
Martin Zippel
Umwelt- und Fluid-Technik Dr. H. Brombach GmbH
Diffusion ins Arbeitsleben
15.00 UhrKaffeepauseKaffeepause
15.30 UhrMatan Beery
akvola Technologies
Die Story von akvola: Eine Wasserausgründung aus der TU Berlin
Christof van Zadel
ehemals Martin GmbH für Umwelt- und Energietechnik
Du studiert Müll?! - Ein Erfahrungsbericht aus der Praxis zu Beruf und Berufseinstieg
16.00 UhrDr. Michael Wagner
Technische Universität Dresden
Wassertropfen zählen als Job? Ein Einblick in die wissenschaftlich-hydrologische Arbeit.
Johannes Pohl
Stadtentwässerung Dresden
Karriere ohne Karriereberatung

In Workshops beschäftigen wir uns mit studienrelevanten Themen. Der Erfahrungsaustausch soll der bundesweiten Vernetzung und Verbesserung der studentischen Beteiligung an den Hochschulen beitragen. Folgende Workshops sind jeweils von ab 17 Uhr geplant:


Workshop 1: Mobilität im Studium
Über 25 Jahre nach der Verabschiedung der Bologna-Erklärung, welche explizit die Mobilität im Studium vereinfachen wollte, wollen wir ausloten, wie Studierendenmobilität heute aussieht, welche Möglichkeiten sich uns bieten, und was wir davon überhaupt wahrnehmen.
Zu den Hauptfragen gehören:
Was gibt es beim Hochschulwechsel zu beachten? Wie sieht es mit der Anrechnung von Studienleistungen aus, die an anderen Hochschulen (Ausland und Inland) abgelegt werden? Was hat es mit der Bologna-Vereinbarung und der Lissabon-Konvention auf sich? Und welche Möglichkeiten gibt es überhaupt, während des Studiums ins Ausland zu gehen?
Workshop 2: Studium und Zusatzqualifikationen miteinander verbinden
Wie organisiere ich mein Studium optimal und kann nebenbei möglichst viele Zusatzqualifikationen erwerben? Mit diesem Workshop werden wir verschiedene Möglichkeiten diskutieren, sich über das Fachliche hinaus zu qualifizieren. Dazu zählen Softskills, Fremdsprachen und ein gutes Zeitmanagement.
Workshop 3: Engagement der Fachschaft
Hier möchten wir zunächst kurz die verschiedenen Hochschulgremien und ihre Bedeutung vorstellen. Dann werden wir die konkrete Arbeit im Fachschaftsrat vergleichen, z.B. in Hinblick auf die Erstsemestereinführung, Informationsveranstaltungen und die generelle Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem soll es darum gehen, wie die Bereitschaft der Studierenden in Gremien mitzuarbeiten gesteigert werden kann.
Workshop 4: Zukunft der HyWaTa
Ist es sinnvoll, für die Fortsetzung der HyWaTa einen Verein zu gründen, um darin bundesweit die Fachschaften zu vernetzen? In welchem Turnus soll künftig diese Tagung stattfinden und in welchem Rahmen? Eine gute Vernetzung der Fachschaften bildet hier den Grundstock für die Zukunft.

Über weitere Themenvorschläge für Workshops und eure Unterstützung bei der Durchführung freuen wir uns sehr!

Sonntag - Abschluss
Am Sonntag schließen wir die Tagung mit einem gemeinsamen Abschlussplenum und anschließender Abreise. Wer Zeit hat, kann nach dem Mittagessen noch an der ca. 1,5-stündigen Stadtführung durch die Altstadt teilnehmen.